Skilager der Primarschule oder eine Expedition ins «Ice Age»

Joelle, Lea, Fabienne, Arabella und Nina sind kaum zu erkennen, da sie so vermummt sind wegen der kalten Temperaturen.

Joelle, Lea, Fabienne, Arabella und Nina sind kaum zu erkennen, da sie so vermummt sind wegen der kalten Temperaturen.

Melisa und Beverly im Car. Fotos zVg

Melisa und Beverly im Car. Fotos zVg

Marc, Timon, Kai, Lucien und Nik vor dem herrlichen Bergpanorama.

Marc, Timon, Kai, Lucien und Nik vor dem herrlichen Bergpanorama.

Vor dem Skirennen versammelten sich alle für ein Gruppenfoto.

Vor dem Skirennen versammelten sich alle für ein Gruppenfoto.

Der Spass kam im Skilager bestimmt nicht zu kurz.

Der Spass kam im Skilager bestimmt nicht zu kurz.

Das diesjährige Lager stand, wenn man die zu erwartenden Temperaturen beachtete, unter negativen Vorzeichen. Aus diesem Grund machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eher auf eine Expedition ins «Ice Age» gefasst als auf eine laue Woche.

 Bei eisigen Temperaturen wurden die beiden Cars beladen und mit ein wenig Verspätung machte sich die Gruppe auf ins Skigebiet. Kaum angekommen, wurden die Ski und Snowboards angeschnallt und die ersten Abfahrten in Angriff genommen. Während die ältesten Teilnehmerinnen und Teilnehmer halfen, die vielen Gepäckstücke und die Esswaren zum Lagerhaus zu transportieren, wärmten sich die anderen bereits das erste Mal im Restaurant die kalten Hände und Füsse. Gegen 16 Uhr durfte endlich die Unterkunft bezogen werden.

 Es herrschte ein Treiben wie in einem Ameisenhaufen. Die kleinen und grossen Kinder schleppten ihre (zu) grossen und kleinen Koffer und Taschen in ihre Zimmer und richteten sich ein. Bald sah es aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Da lagen schon bald verschiedene Outfits verstreut im Zimmer und das meiste wurde nach einer Woche unbenützt wieder in den Mega-Koffer gestopft.

Nach der ersten Nacht, in der wahrscheinlich mehr geschwatzt als geschlafen wurde, erwarteten die Schneesportlerinnen und Schneesportler eisige –21 Grad auf der Piste. Die hohen Geschwindigkeiten, mit denen sie unterwegs waren, bewirkten, dass sich die Minustemperaturen noch eisiger anfühlten. Da das Barometer während der ganzen Woche nicht merklich stieg, mussten sich die Skileiter daran gewöhnen, die Kinder auch vermummt zu erkennen. Die Gesichter kamen dann während der Zeit des Aufwärmens im Restaurant zum Vorschein.

 Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm reichte vom Gala-Diner mit Casino über Video- und Bastelevents bis hin zum bunten Abend. Neu gab es dieses Jahr einen Zumba-Tanzkurs, erteilt von der Schweizer-Talent-Teilnehmerin Stella. Das Tanzen gefiel allen so gut, dass danach sogar das Aufwärmen vor dem Skifahren mit heissen Zumba-Rhythmen stattfand. Am Dienstagnachmittag fand für die Mittelstufenschüler ein «Ruhetag» im Hallenbad statt. Ob der Bademeister auch einen Ruhetag hatte, ist jedoch fraglich.

Die Oberstufenschüler nahmen an einem Kurs über Lawinen und die Bergung von Lawinenopfern teil. Der Kurs wurde von einem Fachmann durchgeführt und die Jugendlichen wurden damit konfrontiert, wie leicht eine Lawine oder ein Schneebrett ausgelöst wird und wie schnell Verschüttete gefunden werden müssen, damit eine Überlebenschance besteht. Insgesamt ein lehrreicher und beeindruckender Nachmittag für die Jugendlichen.

 Auch dieses Jahr versorgten die Küchen-Engel (Mary und Monika) und das Küchentüüfeli (Röbi) die hungrige Schar mit kulinarischen Leckerbissen. Es war eine Freude zu sehen, mit welchem Appetit die Kinder und die Erwachsenen sich ans Essen machten. Leichter ist sicher niemand aus dem Lager zurückgekehrt.

Ob bei stundenlangem Auf-den-Knien-Rutschen mit den Snowboardanfängern, der Flumsi-Suche mit den Skianfängern, den Carvingtipps, dem Heimweh und sonstigen Gebrechen, das Leiterteam betreute die Kinder mit viel Geduld, Geschick und einer grossen Portion Humor. Alle haben die Woche bei super Schneeverhältnissen und trotz klirrender Kälte sehr genossen. (az)

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