Grosse Limmatputzete am vergangenen Samstag. Die Pachtvereinigung Stausee Wettingen organisierte die alljährliche Limmatuferreinigung.
20 Taucherinnen und Taucher der Abfalltaucher suchten am Samstag nach Unrat in der Limmat. Begleitet durch die Boote der vier Fischervereine aus Würenlos, Stausee/Killwangen, Wettingen und Baden hievten sie so jede Menge PET-Flaschen, Alteisen, kaputte Campingstühle, Velos, einen Tresor mit alten Dokumenten und ein Baustellengerüst aus dem Fluss.
«Es sind erstmals so viele Taucherinnen und Taucher unterwegs. Wir schauen, wie effizient dies ist. Viele Leute sind auch entlang dem Ufer unterwegs und sammeln Abfall ein», sagt Peter Ehrbar, Präsident des Fischerclubs Wettingen. Unterstützt wurde die Aktion auch durch die Bootsclubs Wettingen und Neuenhof, den Ruderclub Baden, die Vogel- und Naturschutzvereine von Wettingen und Spreitenbach-Killwangen sowie den freiwilligen Taucherequipen und dem EWZ, Elektrizitätswerk der Stadt Zürich.
Vielzahl an Helfenden nötig
Es braucht also eine grosse Anzahl Helferinnen und Helfer, um den achtlos in den Fluss geworfenen Unrat und Müll wieder herauszuziehen. Wie hat sich denn die Abfallmenge in den letzten Jahren präsentiert? «Wir hoffen, dass es immer weniger wird. Es müssen nicht immer zwei Container voll mit Müll sein», sagt Ehrbar.
Uferreinigung seit über 35 Jahren
Peter Ehrbar ist seit über 35 Jahren im Verein, seither findet die Limmatuferreinigung statt. «Anfangs fand die Reinigung im kleinen Rahmen statt, vom Ufer aus mit den eigenen Booten.» Mit der Pacht würden sich auch Auflagen durch den Kanton ergeben, wie zur Natur und zum Ufer schauen, den Abfall entsorgen. Mittlerweile kommen die ersten Boote ans Ufer: Mitgebracht haben sie Kehrichtsäcke mit PET-Flaschen, Utensilien wie der Campingstuhl oder der Tresor müssen einzeln herausgenommen werden. Der Müll wird an die Helferinnen und Helfer am Ufer weitergereicht, welche ihn in den Container werfen.