Mit der fast «antiken» Leiter im Einsatz

Am Freitag führte die Feuerwehr Würenlos ihre Hauptübung an der Bachstrasse 22 durch.

Ein Figurant wird unter den Augen des Publikums ins Verwundetennest gebracht.

Ein Figurant wird unter den Augen des Publikums ins Verwundetennest gebracht.

Diese junge Figurantin meisterte die mechanische Leiter souverän. Fotos: ska

Diese junge Figurantin meisterte die mechanische Leiter souverän. Fotos: ska

Schlauch angeschlossen und «Wasser Marsch!»

Schlauch angeschlossen und «Wasser Marsch!»

Das Einsatzfahrzeug strahlte in der Dämmerung.

Das Einsatzfahrzeug strahlte in der Dämmerung.

Der Schwerpunkt der Hauptübung lag bei den Personenrettungen. Vor den Augen einer grossen Zuschauermenge simulierte die Feuerwehr Würenlos einen Tumblerbrand im Keller des Übungsobjekts – einem freistehenden Mehrfamilienhaus. Das rauchgefüllte Treppenhaus wurde unpassierbar und die kurz nach 19 Uhr eintreffenden Feuerwehrleute mussten sechs Figuranten von den Balkonen und aus den Fenstern retten. Das Ganze geschah mit einfachen Leitern und mit der mechanischen Anhänger-Leiter. «Das ist heute schon fast etwas Antikes», gab Kommandant Stefan Moser schmunzelnd zu. Grössere Gemeinden wie Spreitenbach setzen bei derartigen Rettungen ihre Autodrehleiter ein. In engen Gassen oder wenn die Bodenlast die schweren Fahrzeuge nicht trägt, kommt die mechanische Leiter aber auch dort noch zum Einsatz.

Am Freitagabend wurde für die Dauer der Übung extra der Ortsbus umgeleitet. Trotz kaltem Wetter kamen wieder zahlreiche Neugierige zur Übung, was auch Moser sehr freute: «Das motiviert die Feuerwehrleute, wenn viele Zuschauer das Geschehen verfolgen.» Nervös seien sie jeweils kaum, ausser vielleicht die Übungs- und Einsatzleiter. Deren Feedback nach abgeschlossener Übung war durchgehend positiv: «Die Mannschaft war sehr motiviert und hatte ihr Handwerk im Griff.» Die Übung war klar erfüllt und das Publikum applaudierte begeistert.

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